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Ich trage viel Vata‑ und Pitta‑Energie in mir: kreativ, lebendig, manchmal ein kleiner Luftikus – und gleichzeitig voller Feuer, Fokus und innerem Antrieb. Ich weiss genau, wie es sich anfühlt, wenn der Motor überhitzt, das Nervensystem überreizt ist und Körper und Geist kaum mehr zur Ruhe finden. Auch Erschöpfung ist mir nicht fremd.

In den letzten Jahren ist mein Ayurveda‑Wissen stetig gewachsen. Dieses Wissen möchte ich nun mit meiner Ausbildung zur KomplementärTherapeutin Ayurveda, die ich bald abschliessen werde, weiter vertiefen und fachlich untermauern. Ayurveda ist für mich nicht nur Theorie – es ist gelebte Erfahrung.

Denn genau hier haben Ayurveda und Yoga für mich begonnen, Sinn zu machen. Sie haben mir geholfen, mein System zu beruhigen, achtsamer mit meiner Energie umzugehen und einen Rhythmus zu finden, der mich nährt statt ausbrennt. Ich habe gelernt, meine Kraft so zu nutzen, dass sie mir gut tut – nicht gegen mich, sondern mit mir.

Was viele nicht wissen: In meinen allerersten Yogastunden konnte ich überhaupt nicht entspannen. Den Atem beobachten, ohne ihn zu verändern? Das ging nicht. Mein Geist war sprunghaft, ständig in Bewegung, immer schon beim nächsten Gedanken. Ruhe fühlte sich fremd an.

Erst eine intensivere Praxis und mehr Zeit zur Vertiefung – besonders die Vipassana‑Kurse in Villeret – haben mir langsam Raum gegeben, loszulassen. Schritt für Schritt wurde es stiller in mir. Nicht perfekt, nicht linear, aber spürbar.
Auch heute gelingt es mir nicht immer. Aber immer öfter. Und ich kann wahrnehmen, beobachten und – wenn die Zeit reif ist – wieder in meine Spur zurückfinden.

Neben meiner Arbeit als Yoga‑ und Ayurveda‑Begleiterin bin ich Sozialarbeiterin und Mutter von zwei Teenagern. Mein Alltag ist lebendig, manchmal chaotisch, oft wunderschön. Viel Zeit verbringe ich draussen mit unserem Hund oder in unserem Garten, den mein Partner mit so viel Liebe gestaltet hat. Diese Naturverbundenheit gibt mir Halt – genauso wie meine Familie und unsere Tiere, für die ich tief dankbar bin.

Wenn meine Vata‑Kreativität Raum braucht, entstehen gestrickte Stücke, kleine Zeichnungen, Farben auf Papier oder neue Gerichte in der Küche. Und wenn ich zur Ruhe komme, findet man mich oft mit einem Buch – eine Leseratte bin ich nämlich auch.

All diese Erfahrungen prägen meine Arbeit. Sie machen meine Begleitung authentisch, verständnisvoll und geerdet. Ich weiss, wie es sich anfühlt, wenn Regulation fehlt – und wie heilsam es ist, wenn Körper, Geist und Nervensystem wieder zusammenfinden.

Yogaverband
Qualicert
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